UNABHÄNGIG. MIT SORGFALT. FÜR DEINE WELT.
Cover: Nur für UNS

Romane · Angekündigt · 15.02.2027

Nur für UNS

Eine KI-Dystopie über Familie, Vertrauen und freien Willen

Von Philipp Thomas

Dein Kind stellt Fragen. Das System hat Antworten. Welche Wahrheit gibst du ihm?

Toivo will bauen, ausprobieren und selbst entscheiden. Ein Lernatelier verspricht genau die Möglichkeiten, die ihn begeistern. Jane will zuerst wissen, wie das Angebot zustande kam. Denn ONE kennt ihre Familie länger, als ihr Sohn ahnt.

Während Toivo seine eigenen Interessen entdeckt, sucht Jane nach Verbindungen hinter den Vorschlägen. Doch ihr Misstrauen hat einen Preis. Eine zurückgehaltene Einladung kann eine Chance kosten. Ein gut gemeinter Schutz kann sich für ein Kind wie eine verschlossene Tür anfühlen.

Auch Toivo muss erfahren, dass gute Absichten nicht genügen. Als er eine Aufnahme seiner Freundin Jori ohne ihre Zustimmung weitergibt, steht plötzlich sein eigenes Verhalten zur Frage. Zugleich rückt Joris Umzug näher, und die Zukunft, die für ihre Familie richtig ist, verändert seine Welt.

Jane und Liam müssen entscheiden, wie viel sie ihrem Sohn erzählen. Toivo will wissen, wem seine Geschichte gehört – und ob er in einer Welt des berechneten Glücks auch unglücklich sein darf.

Eine psychologische Science-Fiction-Dystopie über Familiengeheimnisse, Vertrauen und das Recht auf eigene Entscheidungen.

Band 3 der fortlaufenden Reihe um ONE. Nach »Nur für SIE« und »Nur für IHN« wird aus dem Schutz eines Kindes eine Frage an die ganze Familie. Empfohlene Lesereihenfolge: Band 1 bis 5.

Ebook

Taschenbuch

Hardcover

AUF EINEN BLICK

Das Buch im Detail.

Autor
Philipp Thomas
Reihe
ONE
Band
3
Erscheinungstermin
15.02.2027
Sprache
Deutsch

EIN ERSTER EINBLICK

Zwischen den Zeilen.

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Toivo hält die Schuhe falsch herum. Mama dreht einen um und stellt ihn vor seinen Fuß.

„Den hier.“

Er steckt die Zehen hinein. Die Ferse bleibt draußen. Er ist vier und kann das allein.

[…]

Heute fahren sie zu den großen Steinen. Manche sind so flach, dass man darauf laufen kann.

[…]

Mama hält Papa das Telefon hin.

„Hier gibt es heute noch Plätze. Das ist drinnen.“

[…]

Sie dreht das Telefon zu ihm. Auf dem Bild ist ein Tisch. Darauf liegen große bunte Teile. Ein Junge hält ein rotes über seinen Kopf. Dahinter steht etwas Gelbes, das ein Haus sein könnte. Es hat keine Tür.

„Da können wir bauen“, sagt Mama.

[…]

Mama nimmt das Telefon zurück. Papa legt einen Finger an den Rand, damit sie noch nicht weiterwischt. Er beugt sich näher an das kleine Bild.

„REL-21-12“, liest er leise. „Verknüpfung aktiv.“

[…]

„Das von seiner Geburt?“, fragt Papa.

Mama nickt.

„Wir haben die Freigaben geändert.“

[…]

„Nach solchen Verbindungen hast du früher lange gesucht“, sagt Papa.

„Jetzt weiß ich wenigstens, dass sie benutzt werden.“

„Willst du nachsehen?“

Sie schaut auf das Haus ohne Tür.

„Es passt doch. Er kann bauen, und wir müssen nicht im Regen stehen.“

Sie drückt auf das Telefon.

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